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Lehmfarbschicht mit großer Wirkung

Mit Lehm lässt sich das Raumklima erwiesenermaßen positiv beeinflussen. Vor allem eine Fähigkeit zeichnet den uralten Baustoff nach wie vor aus: Er ist diffusionsoffen, kann also Feuchtigkeit aufnehmen und speichern, um sie später bei trockeneren Verhältnissen wieder an die Raumluft abzugeben. Mit diesem Effekt punktet das Material gerade in Innenräumen. Bereits eine Schicht hilft, die Feuchtigkeitsregulierung zu verbessern.

Dabei gilt: Je dicker die Farbschicht, desto besser die Feuchteregulierung. „Doch auch schon eine ordentliche Schicht Lehmfarbe kann zu einem besseren Raumklima beitragen“, sagt Peter Röhrle, Fachberater des Schweizer Naturbaustoff-Herstellers Haga. 

Weniger heizen, aber ohne Schimmel!

Um Energiekosten zu sparen, werden viele Räume in der Wohnung weniger oder kaum geheizt. Doch Vorsicht: Je kälter die Raumluft, desto weniger Luftfeuchtigkeit kann sie speichern und desto schneller kondensiert sie, warnt Thomas Bühler, Geschäftsführer des Schweizer Naturbaustoff-Herstellers Haga.

Der Vorgang, dass sich die Luftfeuchte im Raum an kalten Oberflächen niederschlägt, ist jeden Morgen am Spiegel im Bad zu beobachten. Das Gleiche kann aber auch an kalten Wänden im Wohnzimmer passieren. „Man hat es dabei mit erheblichen Mengen an Wasser zu tun“, sagt der Haga-Experte Thomas Bühler. Bei 22° Celsius Raumtemperatur kann ein Kubikmeter Luft circa 20 Milliliter Wasser speichern. In einem 20 Quadratmeter großen und 2,5 Meter hohen Raum ergibt das bei einer Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent also etwa 1,5 Liter Wasser …

Glatte, trockene und gut gedämmte Wände

Bei Wänden sanierungsbedürftiger Häuser sorgen alte Putzschichten in Kombination mit Fachwerk, Bruchstein- oder Ziegelmauern oft für Unebenheiten. Mitunter müssen auch freigelegte Elektroleitungen abgedichtet oder überputzt werden.

Eine Möglichkeit sind Isolier- und Entfeuchtungsputze auf Naturkalkbasis wie Haga Biotherm. Ein aufwändiger Untergrundausgleich erübrigt sich. Die rein mineralische Trockenmischung besteht aus Weißkalk und Weißzement als Bindemittel. Faserfreie Leichtzuschlagstoffe und ein natürlicher Verzögerer machen den Mörtel extrem leicht und porös …

Streichen ohne Titanweiß

Es ist immer ein spannender Moment, wenn die Walze mit der neuen Wandfarbe über die Wand rollt. Vor allem dann, wenn der Untergrund farbig ist und der Raum in Weiß gestrichen werden soll – oder umgekehrt. Schließlich soll auf keinen Fall etwas von der alten Farbe durchscheinen.

Bei Wandfarbe mit Titanweiß ist gleich beim Auftrag nichts mehr vom Untergrund zu sehen: „Solche Produkte haben eine hohe Nassdeckkraft“, sagt Thomas Bühler, Geschäftsführer des Schweizer Naturbaustoff-Herstellers Haga. Allerdings sind Produkte mit diesem Farbpigment umstritten und die Herstellung ist energieintensiv …

Ein Putz, der für frische Luft sorgt

In Wohnräumen können sich alle möglichen Stoffe in der Raumluft anreichern – auch solche, die den Körper belasten: Möbel, Teppiche und Reinigungsmittel dünsten unmerklich gesundheitsschädliche Stoffe aus, Kerzen und Tabakrauch sowieso.

Auf schadstofffreie Materialien zu setzen ist das eine. Eine zusätzliche Möglichkeit sind Wandputze, die bedenkliche Substanzen aus der Luft aufnehmen und dauerhaft binden. „Sie können einen wichtigen Beitrag zu mehr Wohngesundheit leisten“, sagt Peter Röhrle, Fachberater beim Naturbaustoff-Hersteller Haga. Die Sumpfkalkputze werden nach alter Handwerkstradition und damit ohne den Zusatz synthetischer Stoffe hergestellt. Der Kalk stammt aus den Alpen bei Rupperswil. Infolge geologischer Verwerfungen lagern dort besonders reine Vorkommen nahe an der Oberfläche …

Lehm und Kalk – das Beste aus beiden Welten

Lehmfarbe wird als mineralischer Anstrich, der Schadstoffe bindet und die Luftfeuchtigkeit im Raum reguliert, von vielen geschätzt. Allerdings: Als streichfertige Farbe enthält sie oft synthetische Konservierungsstoffe, um die nötige Haltbarkeit zu gewährleisten.

Als Alternative bietet sich die Lehm-Kalkfarbe von Haga an. Der Schweizerische Naturbaustoff-Hersteller reichert Lehm mit naturreinem Alpenkalk an und vereint so das Beste aus beiden Welten. Der Kalk wirkt auf natürliche Art konservierend. Darüber hinaus macht er die Farbe strapazierfähiger und wasserfester. Denn reine Lehmanstriche werden wieder weich, wenn sie mit Wasser benetzt werden …

Mit Naturkalk bleiben Wände länger sauber

Auch an gestrichenen Wänden geht die Zeit nicht spurlos vorüber: In den Zimmerecken zeigen sich Anzeichen von Verschmutzung meist zuerst. Die Farbe wird immer blasser, das Weiß stumpft ab. Wie lange es dauert, bis ein Neuanstrich nötig wird, hängt aber nicht nur von der Beanspruchung der Räume ab. Auch der Putz und die Wandfarbe spielen eine entscheidende Rolle.

Gerade Kalkprodukte erweisen sich da als vorteilhaft: Sie sind diffusionsoffen und antistatisch, so dass sich Staub und Schmutz an Wänden weniger ablagern. Hinzu kommt ein weiterer Effekt, der auf chemischen Prozessen beruht: Löschkalk nimmt beim Abbinden Kohlendioxid auf – ein lang anhaltender Prozess. „Bei diesem Nachhärten bilden sich immer wieder feine kristalline Schutzschichten“, sagt Peter Röhrle, Fachberater beim Naturbaustoff-Herstellers Haga. „Dieses komplexe Wechselspiel zwischen Löschkalk und CO2 geht mit einer Selbstreinigung der Oberfläche einher. Die Wände sehen so über viele Jahre frisch aus.“ …

Gesundes Umfeld für Bio-Lebensmittel

Was hat Naturkalk mit Bio-Lebensmitteln zu tun? Für die Rapunzel Naturkost GmbH liegt beides auf einer Linie: Fast 50 Jahre nach seiner Gründung hat der Hersteller von Bio-Lebensmitteln an seinem Firmensitz in Legau im Unterallgäu ein großes Besucherzentrum errichtet – und das konsequent nach ökologischen Kriterien. Die Vorgabe: Die verwendeten Materialien sollten nachhaltig sein, Anbieter und Handwerker möglichst aus der Region stammen.

So wurde für den Bau der Rapunzel Welt eine Ökobilanz erstellt und die Materialien nach eingebundener Energie, Wiederverwertbarkeit und dem Transport gewählt. Nachwachsenden oder wiederverwertbaren Baustoffen wurde, wann immer möglich, der Vorzug gegeben. Zudem gingen circa zwei Drittel des Investitionsvolumens an regionale Lieferanten. Um die vier Geschosse des Gebäudekomplexes mit einer Fläche von insgesamt 7.560 Quadratmetern mit einer zentralen Wendeltreppe zu verbinden, waren zwölf Tonnen Holz nötig. Der dabei anfallende Verschnitt wurde an Ort und Stelle wiederverwendet – in Form von Holzpflaster für den Bodenbelag …

Kunstvolle Effekte an die Wand zaubern

Bei Wänden, die mit feinkörnigem Lehm verputzt sind, stellt sich die Frage nach einer Tapete erst gar nicht. Denn Lehmfeinputz bietet viele gestalterische Möglichkeiten. Mit Besen, Walzen und Schablonen können Handwerker und Endkunden beim Auftragen reizvolle Effekte hervorzaubern. Es gibt viele ausgeklügelte Techniken.

„Besonders beliebt sind gefilzte Oberflächen“, sagt Thomas Bühler, Geschäftsführer des Schweizer Naturbaustoff-Herstellers Haga. Dabei wird Lehmfeinputz mit einer Kornstärke von 0,5 Millimetern in zwei Schichten aufgetragen und anschließend mit einem Schwammbrett feucht abgefilzt. Nach dem Trocknen wird das Korn, das an der Oberfläche liegt, abgekehrt. Das Ergebnis sind gleichmäßig feinkörnige Wände. Wird Lehmfeinputz Premium (0,3 Millimeter Körnung) mit einer Venezianischen Glättekelle oder einer Japankelle quasi an die Wand gepresst, ist die Körnung so gut wie nicht zu erkennen, erläutert Bühler: „Glatter geht’s nicht.“

Historischer Charme mit modernem Dämmputz

Da haben sich die Richtigen gesucht und gefunden: Der Schreiner Wolfgang Fuchs (51) hatte von einem abgelegenen Hof geträumt, den er mit seiner Familie als Wohnhaus nutzen wollte. Und er hatte schon beinahe aufgegeben. Doch dann wurde er auf ein Bauernhaus im Raum Deggendorf aufmerksam, errichtet im Jahr 1894. Eine Hofstelle, wie sie früher im Bayerischen Wald oft zu finden war: Küche, Wohnräume und Schweinestall – alles unter einem Dach. Zwei Hektar Land genügten damals, um in dieser Abgeschiedenheit autark zu wirtschaften.

Die Besitzer konnten am Ende den abgelegenen Hof nicht mehr bewirtschaften und hofften auf einen Käufer, der bereit war, den Charakter des Gebäudes zu erhalten. Kein Wunder, dass sich er und Wolfgang Fuchs schnell einig waren. „Der erste Rundgang durchs Haus fühlte sich an wie eine Reise in die 50er-Jahre“, erzählt der Schreiner: eine Steckdose pro Raum, Bad gab es keines, dafür ein Waschbecken in der Küche und ein Plumpsklo …